HipHop, Rap & Toxische Männlichkeit

Plaeikke, form & Christoph May im Gespräch mit David Reum + Konzert

21. Juni 2019, 19 Uhr im Kulturbahnhof Jena / 5€

Fotos Gunnar Neumann

Rap kann mehr als „Mutter-Lines“ und „Schwanzvergleich“! Wie zeitgemäß und tatsächlich ist das hegemoniale Männlichkeitsbild des Rap? Braucht es gar eine Revolution der Hip-Hop-Community? und wie viel Feminismus verträgt die Szene?

Spätestens seit der anhaltenden #metoo-Debatte kennt jeder den Begriff „Toxische Männlichkeit“. Besonders lebendig ist diese Hypermaskulinität in der HipHop-Kultur. Wenn man einigen Rappern Glauben schenken will, dann sind Eiweißshakes und Influencing an der Tagesordnung, am besten gemischt mit der Abwertung von Frauen und Menschen der LGBTIQ-Community. Nirgends sonst werden Aggressivität, Sexismus und maskulines Gehabe so offen (re)-produziert wie in dieser dennoch großartigen Subkultur.

Plaeikke

Rapperin aus Leipzig, deren Album Mess With Ma Weakness Anfang März 2019 released wurde und die von ihren Erfahrungen in der männerdominierten Szene berichtet.

Christoph May

Toxikologe und Gründer des #detoxmasculinity Network. Bloggt über Kritische Männlichkeit und promoviert über die Männlichkeit in der Berliner Graffiti-Szene.

Form

Berliner Rapper, Publizist und Gutmensch im Genderwahn. Begründer des Ficko Magazins für gute Sachen und gegen Schlechte.

Im Anschluss an die Diskussion werden TrueLu(Jena), Plaeikke und form ihre Tracks live performen. DJ David Sternchen gestaltet die Aftershow-Party. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Projekt A4 mit der Heinrich Böll Stiftung Thüringen und der Frauen- & Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Jena.

Kathrin Nordhaus Heinrich Böll Stiftung Thüringen, Kerstin Haupt Gleichstellungsbeauftragte von Jena & David Reum Projekt A4
Med-Club im Kulturbahnhof Jena
David Reum Projekt A4, Plaeikke Höhlenkollektiv, form Ficko Magazin & Christoph May #detoxmasculinity