The Death of Graffiti | Vandal Café Berlin

The Death Of Graffiti – Das Menetekel über dem Podium

Diskussion im Café Wendel (Kreuzberg) zum Launch des Buches ‘The Death Of Graffiti’ bei possible books

Auf dem Podium: Jo Preussler, Tobias Morawski, Christoph May, Ilaria Hoppe, Benjamin Behnisch (Moderation), Don Aka Stone, Jule Köhler, Thomas Korn (von links nach rechts)

Für Location, Drinks und Podcast herzlichen Dank an Martin vom Café Wendel! Photos von Steffen Köhler (Hitzerot Verlag).

TDOG PODCAST – TEIL I. (9min)

Vorstellung der PodiumstGäste + Einführung des Herausgebers Jo Preussler + These Nr. 14 von Oliver Kuhnert

TDOG PODCAST – TEIL II. (9min)

Kann man mit Graffiti erwachsen werden?

TDOG PODCAST – TEIL III. (33min)

Welche Werte und ethischen Vorstellungen transportiert Graffiti? Kommerzialisierung, Vereinnahmung durch die Kulturindustrie, Aufgehen im Mainstream, Subkultur ohne Subversion?

TDOG PODCAST – TEIL IX. (34min)

Gibt es eine Krise der Männlichkeit und wie drückt sie sich im GraffitiTreiben aus? + Fragen und Statements aus dem Publikum + abschließende Worte des Herausgebers Jo Preussler

Menetekel: Die BibelStory zum Begriff

Possible Books / Menetekel

König Belšazar veranstaltet ein großes Fest und betrinkt sich. In seiner Trunkenheit wird er übermütig und lässt sämtliche, goldenen wie silbernen Kelche und Pokale herbeischaffen, die sein Vater, König Nebukadnezar, aus Jerusalem geraubt hatte. Belšazar trinkt nun aus diesen Gefäßen und lässt seine Götter preisen.

Daraufhin erscheint eine geisterhafte Hand ohne menschlichen Körper und schreibt mit ihren Fingern fremdartige Worte an die Wand, der Belšazar gegenübersitzt. Der König erschrickt und lässt all seine Weisen und Propheten kommen und verspricht ihnen, dass er sie in Purpur kleiden, mit Gold behängen und zum dritten Mann im Königreich ernennen würde, wenn sie ihm nur die Worte übersetzen und deuten könnten.

Doch sie können das Geschriebene weder lesen, noch übersetzen. Darüber erschrickt Belšazar noch mehr. Da erscheint seine Mutter und berichtet ihm, dass ein Weiser namens Daniel in der Lage sei, jegliche Art von Omen, Traum oder Rätsel zu deuten. Daraufhin wird Daniel zu König Belšazar gebracht. Daniel liest die Worte Mene mene tekel u-parsin (מנא ,מנא, תקל, ופרסין). Seiner Aussage nach bedeuten sie:

„Mene: Gezählt, das heißt, Gott hat gezählt die Tage Deiner Königsherrschaft und sie beendet. Tekel: Gewogen, das heißt, Du wurdest auf der Waage gewogen und für zu leicht befunden. Peres (U-parsin): Zerteilt wird Dein Königreich und den Persern und Medern übergeben“.

Daniel erklärt dem König auch, warum Gott so entschieden hat: „Du hast all die silbernen, goldenen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter gepriesen, die weder sehen, noch hören, noch fühlen können. Den Gott aber, der deinen Atem und alle deine Wege in seiner Hand hat, den hast du nicht verherrlicht. Deshalb wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift geschrieben.“

Belšazar hält sein Versprechen: Er lässt Daniel in Purpur kleiden, mit Gold behängen und zum dritten Mann im Königreich ausrufen. Aber noch in derselben Nacht wird Belšazar umgebracht.

http://blogs.taz.de/streetart/2017/11/22/ist-graffiti-tot-resume-einer-veranstaltung/
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