SEMINARE

Männliche Monokulturen, Männerphantasien & Kritische Männlichkeit

Für Unternehmen, Institutionen, Vereine & NGOs

Organisationen sind deutlich erfolgreicher, wenn sie Geschlechterparität fördern. Mit diversem Vorstand steigt die Wahrscheinlichkeit für höheren Gewinn um 43%.
Männlich dominierte Teams in Unternehmen und Institutionen bringen unweigerlich monokulturelle Blockade- und Schweigekulturen hervor. Vielfalt und Inklusion hingegen erhöhen die Chancengleichheit erheblich und führen zu einem toleranten, achtsamen und gesunden Arbeitsumfeld. Divers aufgestellte Organisationen arbeiten nachhaltiger, kreativer und agiler.
Innovation, Diversität und empathische Kommunikation haben nur dann eine Chance, wenn wir männerbündische Organisationen und Strukturen in Frage stellen, kritisieren und aufbrechen.
In meinen Seminaren verfolge ich drei Ziele. Zum einen möchte ich über die strukturelle Gewalt von Männerbünden aufklären und ein Bewusstsein schaffen für deren Omnipräsenz in sämtlichen Lebensbereichen. In einem zweiten Schritt verhandeln wir die Repräsentationsmacht männlich dominierter Erzählungen und Bildwelten. Und drittens sprechen wir über konkrete Methoden und Instrumente, um die (Selbst)kritik an Männern und Männlichkeiten zu beschleunigen.

I. Männliche Monokulturen

Männliche Schweige- und Blockadekulturen bilden das Fundament für Misogynie, Sexismus und geschlechtsspezifisches Lohngefälle (Gender Pay Gap). Toxische Männlichkeit zeigt sich in Lobbyismus und entfesseltem Leistungsdenken. Zudem werden männlich dominierte Monokulturen von kultureller und emotionaler Armut bestimmt. Um wieviel reicher und sinnstiftender wären unsere Erfahrungen, wenn wir sie hinter uns lassen? Ist das überhaupt möglich? Und weshalb wirken viele männliche Ideen und Kulturprodukte schon nach wenigen Jahren unerträglich, sexistisch und wie aus der Zeit gefallen?

II. Männerphantasien

Der Impact von männlich dominierten Fiktionen und Narrativen auf das Unterbewusstsein unserer Gesellschaft ist enorm. Wie also inszenieren sich Männer in Serien und Filmen? Wieso führt die Abwesenheit von Vätern dazu, dass Supersöhne übermännliche Fähigkeiten entwickeln? Was können wir dem immergleichen Kampf- und Kriegsspektakel entgegensetzen? Helden, Monster und Egoshooter sind von gestern. Höchste Zeit, die Waffen nieder- und die Masken abzulegen! Landnahme-, Eroberungs- und Machtphantasien von Konzernen und Startup-Männlichkeiten zerstören unseren Planeten.

III. Kritische Männlichkeit

Wie können wir kritisch über Männlichkeit sprechen? Welche Privilegien genießen Männer nur deshalb, weil sie männlich sind? Wieso ist strukturelle Ungleichheit in Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien für Männer oft ein blinder Fleck? Sollten wir statt Frauenquoten nicht besser Männerlimits festlegen? Und warum nehmen statistisch die meisten Männer nicht an der Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit teil (Gender Care Gap)? Beginnen wir damit, unsere eigene Rolle zu hinterfragen. Wir sollten Frauen*, Inter- und Transpersonen zuhören und unsere emotionale Sprachlosigkeit überwinden.
Männer müssen sich für Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus engagieren! Unser Ziel ist eine selbstkritische, unaufdringliche und empathische Männlichkeit.
Die Seminare richten sich an Unternehmen, Institutionen, Vereine und NGOs. Darüber hinaus können Sie mich gern für Fortbildungen, Konferenzen oder als Speaker anfragen. Schreiben Sie mir eine Mail an may.mensstudies@gmail.com oder rufen Sie mich an unter 0177 5066811.
Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!

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