Männlichkeit zur Sprache bringen: Wie gehen Männer mit Krisen um?

Online-Seminar mit den Mitarbeiter:innen des NDR

Nicole Schmutte – NDR Intendanz / Leitung Gleichstellung und Diversity
Vagisen Varatharajah – stellv. Gleichstellungsbeauftragter
Christoph May – Kritischer Männerforscher
Internationaler Männertag 2020

Wie gehen Männer in Serien und Filmen mit Krisen um? Und wie in der Realität? Zum Beispiel jetzt in der Corona-Pandemie: Ist Home Office ein Problem oder eine Chance? Wie umgehen mit Druck, Krankheit und Überforderung? Was tun gegen die emotionale Sprachlosigkeit?

Und was genau gibt es am Männertag eigentlich zu feiern?

Männliche Schweige- und Blockadekulturen bilden das Fundament für Misogynie, Sexismus und geschlechtsspezifisches Lohngefälle (Gender Pay Gap). Toxische Männlichkeit zeigt sich in Lobbyismus und entfesseltem Leistungsdenken. Zudem nehmen statistisch die meisten Männer nicht an der Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit teil (Gender Care Gap).Welche Privilegien genießen Männer also nur deshalb, weil sie männlich sind? Wieso ist strukturelle Ungleichheit in Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien für Männer oft ein blinder Fleck? Und sollten wir statt Frauenquoten nicht besser Männerlimits festlegen?

Die ersten 15 Minuten gibt Christoph May einen kurzen Impulsvortrag und zeigt Männer-Bilder aus Serien und Filmen. Anschließend moderiert er das Gespräch mit den Teilnehmer:innen.

Referent Christoph May ist Männerforscher und als Privatdozent tätig. 2016 hat er das Institut für Kritische Männerforschung gegründet und 2018 das Hetox Magazine.

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