Kritische Männerforschung – Lehrauftrag

Fakultät Sozialwissenschaften Hochschule Zittau/Görlitz

5tägiges Seminar (4h/Tag) plus Abschluss-Präsentationen der Student:innen und öffentlicher Vortrag

Vielen Dank Prof. Dr. phil. Mandy Schulze von der Fakultät Sozialwissenschaften für die Einladung und für den tollen Abend. Herzlichen Dank auch für den Lehrauftrag & die Gelegenheit, intensiv mit Euren Student:innen arbeiten zu dürfen. Wir hatten eine äußerst unterhaltsame Zeit miteinander & es war mir eine Freude, Euch kennenzulernen.

Die Student:innen des Seminars zu Kritischer Männerforschung laden alle Interessierten der Hochschule zu Ihren Abschluss-Präsentationen ein. Unter dem Blickwinkel der Kritischen Männlichkeit wollen wir die folgenden Themen näher betrachten und diskutieren: Dating Coaches, Bridgerton, Fight Club, Fussball, Hardcore, Bierwerbung, Erziehung und Prägung, Emotionale Distanz in Beziehungen, Student:innenverbindungen, Öffentlicher Raum.

Die Präsentationen dauern jeweils etwa 10 Minuten plus 10 Minuten Diskussion.“ / Freitag, 8. April, 10 bis 13Uhr in der Aula am Campus Görlitz (GI, Raum 0.18)

Männerbünde, Männerfantasien, Kritische Männlichkeit

Vortrag von Christoph May mit anschließender Diskussion

06. April 2022, 19.00 Uhr, Aula am Campus Görlitz (GI, Raum 0.18) Hochschule Zittau/Görlitz

Männerbünde bezeichnen männliche Monokulturen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft. Bei Männerfantasien spreche ich über Männerbilder und männliche Erzählungen in Serien und Filmen. Und Kritische Männlichkeit verhandelt die Frage, wie wir die Kritik an Männern und Männerbünden beschleunigen können.

Männlich dominierte Gewalt-, Schweige- und Blockadekulturen verhindern alles, was die Welt voranbringen würde: Klimaschutz, Diversität, intersektionaler Feminismus, soziales Engagement und so vieles mehr. Wie können wir überhaupt kritisch über Männlichkeit sprechen? Welche Privilegien genießen Männer nur deshalb, weil sie männlich sind? Wieso ist strukturelle Ungleichheit in Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien für Männer oft ein blinder Fleck? Und sollten wir statt Frauenquoten nicht besser Männerlimits festlegen, damit sich Männer endlich angesprochen fühlen?

Mein Vortrag richtet sich an alle Geschlechter und möchte vor allem Männer und männlich gelesene Personen ansprechen.

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